Filed under: Politricks
Bei der Netzpolitik bin ich auf einen Artikel gestossen, in der ein Grazer Informatikprofessor ueber die Gefahr von Google warnt. Er ist der Meinung das Google selbst zu stark an der Meinungsbildung des einzelnen beteiligt ist. Und diese auch ganz einfach in eine Richtung lenken koennte, die positiv fuer die Firma selbst und ihre Partner ist. Wenn man bedenkt wieviel Menschen taeglich google benutzen und was passieren wuerde wenn jemand entscheidet was gefunden werden kann und was nicht. Scary!
Gleichzeitig kommt die Untersuchung zu dem Schluss, dass der Marktführer “beinahe universelles Wissen” darüber erreicht habe, was auf der Welt gerade geschieht. Damit könne der Konzern an den Börsen ohne Risiko Aktien kaufen und verkaufen. In manchen Bereichen sei Google mittlerweile imstande, gesichert die Entwicklung vorauszusagen. Spieltheoretisch basiere der Handel an Börsen jedoch auf dem Faktum, dass niemand über vollständige Information verfüge und daher manchmal verliere und manchmal gewinne: “Jeder Spieler, der nie verliert, gefährdet daher die Grundfeste des Kapitalmarktes.”
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